Die Geschichte von Naxos

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    • Die Geschichte von Naxos

      Naxos, liegt 103 sm von Piräus entfernt, nahezu im Zentrum der Inselgruppe. Mit 448 qkm ist Naxos die grösste und zugleich fruchtbarste Kykladeninsel.

      Vom Hafen aus fahren alle 30 Minuten Busse zu den schönsten Stränden z.B. von Agia Anna und Agios Prokopios. Ideal ist es mit einem geliehenen Mofa oder Auto, die Insel zu erkunden. Noch besser sind die Straende nur mit einer Segelyacht zu erreichen ;)

      Gepraegt wird das Gesicht der Insel von Wiesen die in kilometerlange Sandstrände münden, Steilkuesten die schroff ins Meer schneiden. Die Küste ist im Süden steil, im Westen windgeschützt und in viele sandige Buchten gegliedert. Auch im Inland voller Spannung mit rauhen Berge neben fruchtbaren Weiten.

      Ehemals war Naxos Schauplatz berühmter Sagen der griechischen Mythologie. In der ältesten Zeit hieß die Insel von ihrer Gestalt Strongyle (die Abgerundete), auch Dia und Dionysias und war durch den Mythos von Dionysos berühmt. Die ältesten Bewohner der Insel waren Karer, welche von den Jonierli verdrängt wurden. Dieselben gründeten auf Naxos. einen mächtigen Staat, welcher eine Hegemonie über die Nachbarinseln ausübte. 536 v. Chr. geriet Naxos in einen Krieg mit Peisistratos von Athen, welcher es überwand und Lygdamis, den Führer der oligarchischen Partei auf Naxos, als Tyrannen daselbst einsetzte. Schon 510 wurden jedoch die Aristokruten wieder verjagt, und die von denselben zu Hilfe gerufenen Perser mußten nach viermonatliger Belagerung 501 unverrichteter Dinge wieder abziehen. Dafür verwüsteten dieselben 490 bei ihrem Zuge gegen Griechenland die Insel mit Feuer und Schwert. Nachdem die Naxier in der Schlacht von Salamis zu den Griechen übergegangen waren und dadurch die Freiheit von der persischen Oberherrschaft erlangt hatten, bildete Naxos ein Glied des AttischenSeebundes, war jedoch der erste der verbündeten Staaten, welcher der Bundespflicht nachzukommen sich weigerte und von Athen 466 als erobertes Land behandelt wurde. 376 besiegte der Athener Chabrias, welcher Naxos dem neuen Seebund mit Gewalt einverleibt wollte und es belagerte, dort die zum Ersatz herangekommene spartanische Flotte, worauf Naxo für kurze Zeit wieder dem Athenischen Seebund beitrat. Später war Naxos, in der Diadochenzeil Ägypten unterthan, dann den Rhodiern, letztlich den Römern. Im Mittelalter erhielt die Insel den Namen Naxia. Nach Errichtung des lateinischen Kaisertums in Konstantinopel eroberte sie 1207 der Venezianer MarcoSanudo nebst den andern Kykladen, und der lateinische Kaiser Heinrich erhob 1210 den Eroberer zum erblichen Herzog des Archipelagus, der sogen. Dodekanesos, und Naxos zum Sitz des Herzogtums. Als das Haus Sanudo 1362 ausstarb, erhielt der Gemahl der Tochter des letzten Herzogs, Johann dalle Carceri, Herr von Negroponte, das Herzogtum Naxos. Von 1383 bis 1566 herrschen dort die Crispi. 1566 kam die Insel unter türkische Herrschaft. Sultan Selim II. erhob den portugiesische Juden Jussuf Nassy zum Herzog von Naxos. Nach der Erhebung Griechenlands wurde auch Naxos demselben einverleibt.
      Als Europaeische Insel ist es nunmehr als friedliches Urlaubsparadies mit viel Charme Abwechslung und Esprit.