Schwimmen und tauchen in der Karibik - Sonstige Sicherheitstipps

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Schwimmen und tauchen in der Karibik - Sonstige Sicherheitstipps

      Sicherheit beim Schwimmen + Schnorcheln

      Das Schwimmen und Schnorcheln in den klaren tropischen Gewässern ist für uns Europäer bestimmt einer der größten Attraktionen. Besonders das Schnorcheln im Riffbereich ist nicht ganz ungefährlich, wenn man folgende Regeln missachtet:

      Informieren der Crew, bevor man ins Wasser geht (Frühaufsteher)

      - nicht bei Nacht schwimmen

      - nicht alleine schwimmen

      - auf keinen Fall mit reflektierendem Schmuck an Finger, Arm, Bein oder Hals schwimmen

      - nie in enge Höhlen greifen

      - keine harpunierten Fische im Wasser zappeln und verbluten lassen

      - immer mit einem weißen T- Shirt schwimmen oder schnorcheln (Sonnenbrand)


      Seeigel und Korallen

      Seeigel sollte man weder anfassen, noch berühren. Im Gegensatz zu den Seeigeln im Mittelmeer können einige in der Karibik vorkommende, 30cm lange Stacheln blitzartig vorstoßen und selbst durch Handschuhe hindurch schmerzhafte Wunden verursachen, die dann auch Infektionen nach sich ziehen.

      Korallen rangieren an der Gefahrenskala für den Schnorchler und Schwimmer ganz oben, obwohl sie stationär sind. Verletzungen besonders durch die Feuerkoralle, sind infektiös und hinterlassen Narben, manchmal auf Lebenszeit. Die Feuerkoralle erkennt man an der rostbraunen, blaß- beigen oder schmutzig- weißen Farbe. Der Körper, aus denen kleine Finger wachsen, ist flach. Die Korallen stehen alle unter Naturschutz!

      Zur Schnorchelausrüstung sollten neben Brille und Schnorchel auch Schwimmflossen, Arbeitshandschuhe, möglichst ein Messer sowie Hemd oder Taucherjacke gehören.

      Barrakudas

      Sieht man in unterschiedlichen Größen des öfteren beim Riffschnorcheln. Im Gegensatz zum Hai, der immer in Bewegung ist, steht der Barrakuda völlig bewegungslos im Wasser und beobachtet das Umfeld und die Bewegungen des Schnorchlers aus respektvollem Abstand.

      Eine typische Drohstellung des Barrakudas erkennt man an der plötzlichen veränderten Haltung. Wenn er seine horizontale Lage verändert und mit dem Kopf nach unten fast senkrecht im Wasser steht und die dunklen Flecken am Körper ins Schwarze übergehen, ist der Barrakuda gefährlich. Machen Sie dann keine hektischen Bewegungen! Der Barrakuda verkörpert nicht nur Kraft, Schnelligkeit und Schönheit, sondern auch Aggressivität und Unberechenbarkeit.

      Haie

      Sind auch im Bereich der Windward Islands anzutreffen, vornehmlich aber in tieferen Gewässern. Bei Tag aber äußerst selten innerhalb der Korallenbuchten.

      Sicherheit an Bord

      Diebstahl ist nie ganz auszuschließen, deshalb ist ein gesundes Misstrauen gegenüber Einheimischen und ankernden Nachbaryachten angebracht. Zudem sollten bei Abwesenheit, egal ob vor Anker oder in der Marina, das Schiff und Luken verschlossen sein. Geld, Papiere, Pass, Flugtickets, Kreditkarten und wertvolle Gegenstände wie Videokameras gehören bei Abwesenheit nicht an Deck.
      Es ist zwar absolut romantisch, in einer einsamen Bucht allein vor Anker zu liegen, doch zum Übernachtliegen sollte man in eine Bucht verholen, in der schon mehrere Yachten vor Anker liegen.

      An Geld ist in der Karibik schwer ranzukommen, wenn Pass und Kreditkarten verschwunden sind. Das nächste Konsulat ist möglicherweise auf einer anderen Insel und schwierig zu erreichen.